ADS-TEC auf der Jahresabschlusstagung des BVES in der Historischen Turbinenhalle in Berlin

An klare energiepolitische Positionen appelliert Thomas Speidel, BVES-Präsident und ADS-TEC-Geschäftsführer

13. Dezember 2018


Gruppenbild beim Jahresabschluss des BVES (Foto: ADS-TEC)

Gruppenbild beim Jahresabschluss des BVES (Foto: ADS-TEC)

Am 30. November traf sich der Bundesverband Energiespeicher nicht nur um fünf neue Unternehmensvertreter in den Vorstand aufzunehmen, sondern auch um energiepolitische Signale zu setzen. Klar wurde, der politische Rahmen ist nicht deckungsgleich mit dem Ziel der CO2-Reduktion und der Energiewende. „Hier ist ein Bruch zwischen Ziel und Handeln. Dem Wollen muss nun das Handeln folgen“, stellt Thomas Speidel fest. Speicher seien vorhanden und industrialisiert. Jeder Bereich sei betroffen, egal ob Wärme, Gas, Strom oder Mobilität. Firmen, Verbände und die Politik seien gefragt, sich auf die Veränderungen einzustellen.

Die Tagung bot einen guten Rahmen für den Expertenaustausch zwischen Deutschlands Energiespeicherbranche und dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). In Diskussionen wurde die zentrale Rolle von Speichern für ein zukunftsfähiges Energiesystem deutlich: nur wenn Flexibilitätsoptionen wie Energiespeicher im System integriert werden, kann die Dekarbonisierung aller Energiesektoren verwirklicht werden. Speicher als vierte Säule neben Erzeugung, Transport und Verbrauch im Energierecht systemisch zu berücksichtigen, wird vom BVES seit langem gefordert. Bestehende Diskriminierungen für Speicher sollten abgeschafft und der Zugang zu den Märkten technologieoffen geregelt werden.

Auch im Impulsvortrag des BVES-Präsidenten wurde klar, dass der energiepolitische Stillstand ein Ende finden muss. „Es ist längst an der Zeit, die ökonomischen und ökologischen Potenziale des künftigen Energiesystems zu nutzen und mutig die nächsten großen Schritte zu gehen. Dies betrifft unter anderem die Rolle von Flexibilität und Energiespeichern, deren strategische und regulatorische Integration ins dezentrale und sektorenübergreifende Energiesystem der Zukunft überfällig ist“, so Speidel.


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